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Freitag, 2. Dezember 2011

Der Chinese an sich

Innerhalb eines Monats habe ich viele Chinesen kennengelernt. Ich moechte hier vier Typen vorstellen:

Die Chinesin aelteren Semesters hat zumeist einen eher zurueckhaltenden Charakter und ist - zumindest nach meinem Empfinden - geduldig, fleissig und oft nicht zu sehen. Ihre Kochkuenste sind atembereaubend. Wenn immer ich naeheren Kontakt zu ihnen hatte, haben sie mich wie einen Sohn behandelt.

Der junge Chinese ist das totale Gegenteil. Meist im Anzug (oder zumindest der Versuch) gekleidet und irgendwie der Typ windiger Geschaeftsmann. Immer dabei ist der Laptop und/oder Handy. Sowieso finde ich, dass Handys immer mehr zur Plage werden. Stellt Euch vor, ihr sitzt ganz hinten im Bus. Diesmal klingelt ein Handy recht weit vorne. "Wei", und dann geht das Gebruell los. Selbst auf meinem Platz hoere ich die Person am anderen Ende der Leitung.

Aeltere Chinesen erinnern mich oft an Mao. Die meisten tragen immer noch die Einheitskleidung von vor 40 Jahren und rauchen Kette. Oft habe ich das Gefuehl, sie vermissen die alten Zeiten des Kommunismus' vor dem wirtschaftlichen Aufstieg. Andere hingegen haben eine erstaunliche Aehnlichkeit mit den alten, weisen Lehrmeisten, die man aus den Bruce Lee-Filmen kennt.

Die junge Chinesin ist auch hier der absolute Gegenpart. Sehr offen und zumeist unzufrieden mit der chinesischen Politik. Sie ist sehr gut gekleidet und - wie ich aus eigener Erfahrung weiss - besonders in Nachtclubs sehr spendabel. Da sollten sich die Maedels aus Europa mal ein Beispiel nehmen und nicht immer nur mit 'nem Fuenfer in der Tasche auf die Piste gehen.

Eine kleine Begegnung noch zum Schluss: Ich laufe durch Shanghai. Mir kommt eine sehr attraktive, junge Chinesin im kuerzesten Minirock, den ich je gesehen habe, entgegen. Ich denke: "Wow!" Auf einmal ein Geraeusch, das mir einen Schauer den Ruecken hinunter laufen laesst. Dann ein riesiger gruen-gelber Rotzfleck auf dem Boden. Den muss sie aber von ganz weit unten hochgezogen haben! Und schwupps, Attraktivitaet gleich Null.

Jaja, die Chinesen. Dies waren natuerlich nur Ausschnitte, aber irgendwie habe ich ihre Macken wie Schluerfen, Ruelpsen und die vielen anderen Eigenheiten lieb gewonnen...

Samstag, 26. November 2011

Back to life

Hallo liebe Freunde des Reisens,
da bin ich wieder; es war ein aufregender Monat in China. Viel ist passiert...
Hier ist die Kurzzusammenfassung:
Am Anfang habe ich einige Tage in Shanghai verbracht. Die Stadt hat mich immer wieder an New York erinnert. Wie schon Sinatra oder Alicia Keys sagen: "Concrete jungle where dreams are made of" oder "If I can make it here, I can make it anywhere." Ich finde das trifft genauso auf das heutige Shanghai zu.
Weiter ging es auf dem Yangtze von Yichang nach Chongqing. Das war eine guenstige Kreuzfahrt durch die drei Schluchten - zwei Tage und zwei Naechte fuer schlappe 30 Euro.
Danach hiess es erst einmal ein paar neue Gesichter in Chengdu treffen. Ich hatte schon laenger keinen Kontakt mehr zu nicht-Chinesen. Chengdu ist eine tolle Stadt, fuer chinesische Verhaeltnisse entspannt mit guter Party. Von hier habe ich einen kurzen Abstecher nach Leshan zum groessten Buddha der Welt gemacht.
Ich konnte es mal wieder nicht lassen, Stichwort Fatima und Hassan... Diesmal mit zwei irischen Maedels per Anhalter durch den Himalaya - eine tolle und sehr kalte Woche!
Nachdem die grossen Hoehen ueberwunden waren, war ich zwei Tage am Tiger Leaping Gorge trekken. Hier bin ich koerperlich sehr nahe an meine Grenzen geraten, aber es war wundervoll.
Die letzte Station in China war gezwungenermassen Kunming - ich brauchte ein Visa fuer Vietnam. Hier konnte ich auch mal Waesche waschen und aehnliches erledigen. Viel Zeit habe ich mit essen verbracht, alles aufregende Dinge, aber dazu spaeter mehr in "In China essen sie Hunde".
Ach ja, ich vergass, es hat mehere Stunden gedauert, bis ich die Grenze gefunden und ueberquert hatte.

In der kommenden Zeit werden noch einzelne Geschichten ueber das ein oder andere Abenteuer in China folgen und natuerlich meine Lieblingsrubrik "In China essen sie Hunde".
Bis dahin, Gruesse aus Sapa, Vietnam!

PS: Danke Benny fuer die Unterstuetzung!

Donnerstag, 3. November 2011

Probleme mit der Meinung anderer....

Einige Menschen in diesem Land mögen Seiten wie meinen Blog, Youtube oder Facebook nicht. Deshalb ist es mir nahezu unmöglich Zugriff auf meinen Blog zu bekommen. Ich werde es weiter versuchen, oder alles Ende November - wenn ich das Land verlasse habe - nachholen, was ich nicht schreiben konnte. Viele Grüße aus dem Reich der Mitte...