Zunaechst einmal frohe Weihnachten an alle!
Hier, auf den Philippinen ist zwar genauso ein grosses Weihnachtsfieber wie zu Hause, doch das Wetter macht den Unterschied. Shorts und Flip-Flops statt Winterstiefel und Mantel, 30 Grad und Sonne statt knapp ueber Null Grad und Regenwetter.
Die letzten Tage waren fuer mich sehr anstrengend, aber was tut man nicht alles fuer ein Abenteuer. Mein Traum war es Weihnachten meine eigene Insel zu haben. Es hat leider nicht ganz geklappt, aber fast. Unterwegs nach Coron habe ich eine Chilenin kennengelernt, mit der ich in den vergangenen Tagen unser kleines Paradies gesucht habe. Erst hatte die Faehre wegen eines Taifuns zwei Tage Verspaetung und dann hat es weitere zwei Tage gedauert bis es endlich ankamen. Am Ende der Reise standen wir an einem weissen Sandstrand - aber der war nicht unser Ziel. Wir wollten unseren eigenen Strand! Also ging es den Strand entlang bis zu den Felsen am Ende. Zum Glueck war noch nicht Hochwasser, sodass wir ueber die Felsen entlang des Wassers um die naechste Ecke klettern konnten. Und da waren wir - unser eigener Strand! Weisser Sand, kein Mensch, tuerkises Wasser mit reichlich Korallen und ein paar Palmen! Die Haengematten waren schnell zwischen den Palmen befestigt, das Camp aufgebaut und der Schnorchel bereit fuer die Unterwasserwelt. Viel haben wir nicht gemacht, oder doch? Einen Grossteil des Tages mussten wir damit verbringen unser ueberleben zu sichern. Das klingt jetzt etwas uebertrieben, aber Essen und Trinken mussten beschafft werden, denn ausser Reis hatten wir nicht sehr viel dabei. Im Notfall haetten wir einfach wieder zurueck ueber die Felsen in die Zivilisation klettern koennen. So haben wir uns hauptsaechlich von abgekochtem Wasser, Reis, Fisch, Seeigeln und einmal sogar einer riesigen Auster ernaehrt. Nachts, wenn wir in unseren Haengematten lagen und das Meer direkt unter uns war, habe ich mir schon eine Matratze gewuenscht und nicht das Gefuehl jeden Moment nass werden zu koennen.
Es war toll seinen eigenen Strand zu haben - die Ruhe, die Freiheit, die Schoenheit. Am Ende muss ich sagen, dass dies eine grossartige Erfahrung war, aber so romantisch wie man sich so ein Strandleben vorstellt, war es wirklich nicht. Es war viel Arbeit und hat reichlich Kraft gekostet!
Hier, auf den Philippinen ist zwar genauso ein grosses Weihnachtsfieber wie zu Hause, doch das Wetter macht den Unterschied. Shorts und Flip-Flops statt Winterstiefel und Mantel, 30 Grad und Sonne statt knapp ueber Null Grad und Regenwetter.
Die letzten Tage waren fuer mich sehr anstrengend, aber was tut man nicht alles fuer ein Abenteuer. Mein Traum war es Weihnachten meine eigene Insel zu haben. Es hat leider nicht ganz geklappt, aber fast. Unterwegs nach Coron habe ich eine Chilenin kennengelernt, mit der ich in den vergangenen Tagen unser kleines Paradies gesucht habe. Erst hatte die Faehre wegen eines Taifuns zwei Tage Verspaetung und dann hat es weitere zwei Tage gedauert bis es endlich ankamen. Am Ende der Reise standen wir an einem weissen Sandstrand - aber der war nicht unser Ziel. Wir wollten unseren eigenen Strand! Also ging es den Strand entlang bis zu den Felsen am Ende. Zum Glueck war noch nicht Hochwasser, sodass wir ueber die Felsen entlang des Wassers um die naechste Ecke klettern konnten. Und da waren wir - unser eigener Strand! Weisser Sand, kein Mensch, tuerkises Wasser mit reichlich Korallen und ein paar Palmen! Die Haengematten waren schnell zwischen den Palmen befestigt, das Camp aufgebaut und der Schnorchel bereit fuer die Unterwasserwelt. Viel haben wir nicht gemacht, oder doch? Einen Grossteil des Tages mussten wir damit verbringen unser ueberleben zu sichern. Das klingt jetzt etwas uebertrieben, aber Essen und Trinken mussten beschafft werden, denn ausser Reis hatten wir nicht sehr viel dabei. Im Notfall haetten wir einfach wieder zurueck ueber die Felsen in die Zivilisation klettern koennen. So haben wir uns hauptsaechlich von abgekochtem Wasser, Reis, Fisch, Seeigeln und einmal sogar einer riesigen Auster ernaehrt. Nachts, wenn wir in unseren Haengematten lagen und das Meer direkt unter uns war, habe ich mir schon eine Matratze gewuenscht und nicht das Gefuehl jeden Moment nass werden zu koennen.
Es war toll seinen eigenen Strand zu haben - die Ruhe, die Freiheit, die Schoenheit. Am Ende muss ich sagen, dass dies eine grossartige Erfahrung war, aber so romantisch wie man sich so ein Strandleben vorstellt, war es wirklich nicht. Es war viel Arbeit und hat reichlich Kraft gekostet!